Was ist MentalTraining?

Das Training f√ľr deinen Kopf. Deine Gedanken wirken auf dein gesamtes System Mensch (Motivation, Gef√ľhle, Verhalten).
Das Mentaltraining bezieht sich auf die systematische Leistungsentwicklung und -optimierung und das systematische gedankliche Durchspielen der Bewegungsabläufe.

Was kann ich mit mentalem Training erreichen?

1. Leistungsoptimierung:
          ‚ěĘ Bewegungsabl√§ufe schneller lernen und stabilisieren
          ‚ěĘ Wettkampfsituationen strukturieren und visualisieren
2. Leistungsentwicklung beschleunigen:
          ‚ěĘ ‚Äěschneller besser werden‚Äú
          ‚ěĘ Erfolgsfaktoren herausarbeiten
3. Leistung im Wettkampf abrufbar machen:
          ‚ěĘ ‚ÄěGut sein, wenn¬īs drauf ankommt!‚Äú

Welchen Einfluss hat mentales Training im Sport auf meine schulischen Leistungen?

Durch mentales Training verbessert sich auch im ‚Äěsonstigen Leben‚Äú die Konzentrationsf√§higkeit erheblich. Du kannst dem Vortragenden besser folgen, kannst Aufgaben konzentrierter bearbeiten und Vortr√§ge entspannter halten.
Neben der besseren Konzentration, hat die mentale Stärke enorme Auswirkungen auf deine Leistungsfähigkeit. Du trittst sicherer auf und bist auf deine Situation und Eventualitäten die dich erwarten könnten vorbereitet.
Die mentale Wettkampfvorbereitung ist auf deine Pr√ľfungsvorbereitung oder deine Vorbereitung auf deinen Vortrag √ľbertragbar.

Handlungspläne gehört zu deinen Schwerpunkten. Was ist mit Handlungsplänen gemeint?

F√ľr Situationen in denen es um konzentrierte und fokussierte Arbeit geht, sind Handlungspl√§ne entscheidend. Jeder Pilot hat einen Handlungsplan, wie er bestimmte Situationen meistern kann. Ein Notarzt hat einen Plan, nachdem er am Einsatzort handelt. Genau so braucht jeder Sportler, Sch√ľler oder Dozent einen Plan wie sein entscheidender Auftritt abl√§uft, um mit h√∂chster Konzentration, im Flow, diesen Moment zu meistern.
Handlungspläne geben dir Sicherheit in stressigen Situationen.

Was ist der Flow?

Der FlowZustand wird als k√∂rperlich entspannt, m√ľhelos, automatisch, selbstsicher, positiv, klare Sinneswahrnehmung, Freude, geringes Angstempfinden, Herr der Lage, mental fokussiert, energisch, aber locker beschrieben. Was f√ľr eine herrliche Gef√ľhlsbeschreibung f√ľr eine Situation die urspr√ľnglich als stressig empfunden wird.
Ziel eines Sportlers muss es sein, sich im Wettkampf in den Flow-Zustand zu versetzen.

Dein FlowZustand ist trainierbar und mit einem enormen Anstieg der Konzentration f√ľr DEINEN Moment verbunden.

Welche Bedeutung hat das mentale WarmUP f√ľr meinen Auftritt?

Zur Erwärmung im Wettkampf gehört neben deiner körperlichen Erwärmung, auch die mentale und emotionale Erwärmung. Nur mit einer umfassenden Abdeckung aller drei Bereiche in der Erwärmung wird die beste Voraussetzung geschaffen, zu Beginn des Wettkampfes bereits in den Flow zu kommen.

Findet MentalTraining einzeln oder in Gruppen statt?

Die ideale Form f√ľrs mentale Training ist das Einzelgespr√§ch. Jedes Gehirn arbeitet individuell und ist auf seine eigene Art besonders. Aus dem Grund gibt es f√ľr Jeden pers√∂nlich, auf sich selbst angepasste Methoden und √úbungen. Eine aktive Mitarbeit in der Sitzung ist unbedingt erw√ľnscht und erforderlich. Bei Vortr√§gen in Gruppen und Mannschaften sind die darin vorgestellten Techniken zur Steigerung der Leistung in allgemeiner Form gehalten. Jeder Teilnehmer zieht f√ľr sich selbst die eigenen zu sich passenden √úbungen heraus. F√ľr Mannschaften sind teambildende √úbungen eine besonders interessante Form.

Wieviel Zeit nehmen die √úbungen in Anspruch?

Mentale √úbungen werden in dein ‚Äěnormales‚Äú Training mit eingebaut und somit genau wie das k√∂rperliche Training regelm√§√üig trainiert. Zahlreiche Gleichgewichts-, Reaktions- und Geschicklichkeits√ľbungen k√∂nnen sogar dein t√§gliche Leben bereichern und jederzeit ge√ľbt werden.

Gibt es wissenschaftlichen Studien?

– schnellere Trainingsfortschritte real und mental: 15% (Feltz & Landers, 1983)
‚Äď 200% Leistungssteigerung in 1 Woche (!) (Studie von Lejeune 1994 mit Tischtennis-Anf√§ngern)
‚Äď mentales Krafttraining: 22% Kraftzuwachs in 4 Wochen (Yue, 1990)
‚Äď Sportler, die an ihre Leistung glauben, k√∂nnen diese besser im Wettkampf zeigen, als Sportler, die an ihrer Leistung zweifeln (Bandura, 1977)
‚Äď Leistungseinbu√üen von Training zu Wettkampf: 5-10% (Frester & W√∂rz, 2001)
‚Äď nur 35% aller Sportler erreichen ihre Bestleistung zum geplanten Zeitpunkt (Frester & W√∂rz, 1997)
‚Äď Mentales Training erh√∂ht die Belastungstoleranz um ca. 30% (Bund, 2004)
‚Äď es gibt keinen Zusammenhang zwischen Trainingsumfang und Leistung (Emrich & Pitsch, 1998)